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26. Januar 2007
Besichtigung eines Hackschnitzelheizkraftwerks
Oberhalb von Ebermannstadt liegt die Burg Feuerstein. Hierhin hat unser Nachbar-Ortsverband uns eingeladen die Hackschnitzelheizanlage zu besichtigen.

- Thorsten Götz, Ludwig Thiem, Martin Landeck und Hans-Peter Kaulen (rechts außen) vor dem "Höllenfeuer".
Die zehn Jahre alte Anlage funktioniert nach wie vor zuverlässig. Sie wird ausschließlich mit Holz aus dem eigenen Wald und benachbarten Gemeinden betrieben. Das bedeutet, das Geld bleibt in der Region und stärkt die heimische Wirtschaft. Die Energie wird umweltfreundlich erzeugt, da keine Stoffe in die Umwelt gelangen, die nicht wieder auf natürliche Weise von ihr aufgenommen werden können. CO2 wird von den Bäumen wieder gebunden, die Asche dient als Dünger. Feinstaub wird bei modernen Anlagen herausgefiltert und ist nur in Ballungsräumen und Wohngebieten "ein Thema".
Hintergrund der Aktion ist, ein geplantes Hackschnitzelheizkraftwerk in Ebermannstadt. Die Bürger konnten sich hier Einblick in die Technik verschaffen und im Anschluss mit Landrat Reinhard Glauber und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der FW, Franz Schmidtlein, im Gasthof "Zur Post" in Ebermannstadt über das Projekt diskutieren.
Die Bedenken der meisten Bürger richten sich auf zusätzliche Luft-verschmutzung durch Feinstaub und das höhere Verkehrsaufkommen, das durch die Anlieferung des Brennmaterials entsteht. Ein Vergleich: Ein Eimer Hackschnitzel liefert in etwa dieselbe Menge Energie, wie ein Liter Heizöl. Auf Burg Feuerstein werden durch die Hackschnitzelheizung 200.000 Liter Heizöl eingespart. Das entspricht bei einem Heizölpreis von 50 Cent je Liter 100.000 Euro, die unsere Land- und Forstwirte anstelle der Ölkonzerne einnehmen.



