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9. Februar
Neujahrsempfang
Der diesjährige Neujahrempfang fand in Bieberbach statt und stand ganz im Zeichen des Wahlkamps. Drei Wochen vor der Kommunalwahl ist der Wahlkampf in seine heiße Phase eingetreten.

Ortsvorsitzender Karl Igel begrüßte die zahlreichen Gäste - insbesondere die Mandatsträger - allen vorweg Landrat Reinhard Glauber und natürlich auch die Kreistagskandidaten. Er schilderte die Verhältnisse in Bieberbach und erklärte, wie es zur Rücknahme seiner Bürgermeisterkandidatur gekommen ist: Nachdem Das Amt jetzt durch einen Gemeinderatsbeschluss vom Ehrenamt zum Hauptamt geworden war, konnte er seine Kandidatur nicht mehr aufrecht erhalten, da er sich dann nicht mehr um sein Geschäft ausreichend kümmern kann. Angesichts der Tatsache, dass der Gemeinderatsbeschluss nur deshalb erfolgte, weil der Mitbewerber um die Nachfolge des aus dem Amt scheidenden Bürgermeisters nur unter dieser Bedingung bereit war, als Kandidat zur Verfügung zu stehen, ist dies besonders bedauerlich. In einer Gemeinde von der Größe Egloffsteins wäre laut Igel kein hauptamtlicher Bürgermeister nötig.

Landrat Reinhard Glauber hat sich zum Ziel gesetzt mindestens zwei weitere Kreisräte von den Freien Wählern in den Kreistag zu bekommen. Er betonte, dass wir die Stärken unser Region deutlicher herausstellen sollten. Von der geographischen Mitte des Landkreises in Muggendorf aus sind es jeweils nur 40 Kilometer zu drei Universitätsstädten: Bamberg, Bayreuth und Erlangen. Dieses Bildungsangebot ist ein großer Vorzug in unserer Region. Auf dem Gebiet der Kultur ist unsere Region ebenfalls mit großartigen Veranstaltungen der Bamberger Symphoniker, der Nähe zu Nürnberg mit seinem Reichhaltigen Angebot und ganz besonders Den weltberühmten Bayreuther Festspielen reich gesegnet. Nicht zuletzt verdankt der Landkreis Forchheim seinen Aufstieg auch der Nähe zu Nürnberg und Erlangen, wodurch auch in unserer Region neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Kreisvorsitzender Johann Duerelein stellte die Vorzüge der Freien Wähler in den Vordergrund und lobte die gute Zusammenarbeit mit Landrat Reinhard Glauber im Kreistag. Er will die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Rudolf Braun betonte, dass man nicht zu bescheiden sein braucht. Die Mitbewerber lassen sich keine Gelegenheit entgehen, ihre Chancen zu nutzen. Daher sollten die Freien Wähler ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen.
Im Weiteren Verlauf der Veranstaltung nahmen zahlreiche Kreistagskandidaten die Gelegenheit war, sich kurz vorzustellen.
Die musikalische Begleitung kam aus Affalterthal und sorgte bei den Gästen für eine gute Stimmung.



