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23. Januar
Sonderdelegiertenversammlung in Thurnau
Die Diskussion wurde fair und sachlich geführt. Es gab mehr Befürworter als Gegner. Thorsten Glauber berichtete über das Vorhaben die Firma Rosenthal am Vorbild der Firma Glashütte orientiert zu sanieren. Er zeigte Möglichkeiten eines flächendeckenden Breitband-Internetzugangs am Beispiel Oberösterreich auf, wo bereits in allen Häusern mindestens DSL2000 verfügbar ist, selbst in den abgelegensten Winkeln.
Peter Meyer berichtete über die gute Meinung innerhalb des Parlaments, die sich mittlerweile über die Freien Wähler gebildet hat. "Wir sind keine Kuschelopposition. Aber man muss auch nicht immer wenn jemand einen Furz lässt hinterher furzen."
Huber Aiwanger erläuterte die organisatorischen Maßnahmen, die noch für eine Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament und der Bundestagswahl nötig sind, um die gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Den Anfang könne man bereits am 24. Januar in Würzburg machen, wo eine FW-Wählergruppe Deutschland e.V. geründet werden soll. Ebenso werden die Freien Wähler bei der Wahl des Bundespräsidenten eine entscheidende Rolle spielen.
Martin Landeck erinnerte die Delegierten an die politische Verantwortung der Freien Wähler, "die es uns zur Pflicht macht, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, uns zu Wählen." Es dürfe nicht sein, dass die Freien Wähler ihr Stimmpotential der Linkspartei schenkten. "Angst vor einer Blamage brauchen wir nicht zu haben. Die CSU hat uns mit der Debatte um die Kandidatur von Monika Hohlmeier bereits Unterstützung zukommen lassen. Und die Linke hat mit ihrem grotesken Vorschlag für die Wahl des Bundespräsidenten bereits die größere Blamage geliefert." Er sei kein Obama, sagte Landeck, aber er könne es auch in drei kurzen Worten sagen: "Wir können das."





