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25. Februar
Politischer Aschermittwoch in Gößweinstein
Alt-Bürgermeister Hans Backer führte durch die Veranstaltung. Er begrüßte die Redner und überreichte ihnen jeweils einen Präsentkorb. Sein Mott lautete "Wer etwas ist, wird Freier Wähler und wer etwas werden will, geht zur CSU."
Da Gabriele Pauli von Horst Seehofer als Glühwürmchen bezeichnet worden war, sagte sie, trage sie heute ein rotes Kostüm. Sie sprach überwiegend über Themen der Europapolitik und erklärte, dass sie auf der Liste der Freien Wähler bei der Wahl zum Europäischen Parlament als Spitzenkandidatin antreten möchte.
Im Wahlkampf will man laut Pauli gezielt die Nichtwähler ansprechen. «Es ist doch alarmierend, dass sich die Hälfte der Bürger von den Wahlurnen fernhält und keine Partei tut etwas dagegen.» Hans Backer glaubt an die Formierung einer Gegenbewegung. Die Freien müssten die Nichtwähler nur überzeugen, dass freie Wahlen «ein Glücksfall» für die Menschen sind. Dass Pauli ins EU-Parlament kommt, das hält ihr Bewunderer Backer für sicher. «Sie hat mehr Kompetenz als die Ex-Ministerin, die die CSU in Oberfranken aufgestellt hat.»
Auch MdL Thorsten Glauber meldete sich im «Löwen» zu Wort. Der Abgeordnete aus Pinzberg nahm sich ebenfalls die Parteien vor. Der CSU wirft er vor, sie sei «den Herausforderungen in der Bildungspolitik nicht gewachsen», habe deswegen die Landtagswahl verloren. Bayerns Schulsystem hält Glauber für einen «Sanierungsfall». Dass die CSU «verfilzt» sei, glaube sogar mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder. Und die SPD übe «Selbstzerfleischung». Sie habe ihre historisch größte Niederlage bis heute «nicht selbstkritisch» analysiert.
Aus Pretzfeld nahmen Ortsvorsitzender Martin Landeck und 3. Bürgermeister Georg Nützel an der Veranstaltung teil.





